LAN 2026 – Zocken macht nicht einsam, sondern verbindet!

Sep. 30, 2026

 25. bis 27. September 2026 | Esports Factory Osnabrück

Es gibt Termine, die stehen einfach nur im Kalender. Und es gibt Termine, auf die man sich schon Wochen vorher freut.

Vom 25. bis 27. September 2026 war es endlich wieder so weit: Unsere LAN 2026 führte uns in die Esports Factory nach Osnabrück. Diesmal waren wir mit 20 Teilnehmern am Start – und es sollte wieder ein Wochenende werden, über das vermutlich noch eine ganze Weile gesprochen wird.

Einer muss schließlich die Qualitätskontrolle übernehmen

Während der Großteil von uns noch auf dem Weg nach Osnabrück war, hatte Deathkitty bereits eine ausgesprochen verantwortungsvolle Aufgabe übernommen.

Er war schon früh vor Ort und testete vorsorglich, ob das Bier überhaupt schmeckt.

 

 

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Man kann schließlich nicht bis 15 Uhr warten, um dann festzustellen, dass bei einem so wichtigen Bestandteil des LAN-Wochenendes etwas nicht stimmt. Qualitätskontrolle muss sein.

Um 15:00 Uhr durften dann schließlich auch wir anderen die heiligen Hallen der Esports Factory betreten.

Viel aufzubauen gab es zum Glück nicht. Die Gaming-Plätze mit Rechnern und Monitoren standen bereits bereit. Also nur noch Maus, Tastatur, Headset und Mauspad auspacken, den eigenen Platz einrichten und natürlich erst einmal testen, ob neben der Technik auch die Getränke funktionieren.

Und dann konnte es endlich losgehen.

 

medaillien

Premiere: Frauenpower auf der LAN

Eine echte Premiere gab es dieses Jahr ebenfalls: Zum ersten Mal hatten wir mit Melli alias Maybe eine Frau als Teilnehmerin bei unserer LAN dabei.

Und sie bekam gleich ein kostenloses Fitnessprogramm dazu. Vor allem die Bauchmuskulatur dürfte nach diesem Wochenende hervorragend trainiert gewesen sein – denn bei dem ganzen Blödsinn wurde ziemlich viel gelacht.

Unterstützung bekam Maybe von Oimls Frau, die ebenfalls dabei war.

Und was die Anreise betrifft, dürfte es kaum Diskussionen um Platz eins geben: Mit dem Camper von Barcelona nach Osnabrück anzureisen, ist schon eine Ansage.

Der Preis für die weiteste Anfahrt war damit definitiv safe.

Danke an JoJo!

Organisiert wurde unsere LAN dieses Mal von JoJo.

Deshalb an dieser Stelle ausdrücklich:

Vielen Dank fürs Kümmern und Organisieren!

20 Leute und den ganzen dazugehörigen LAN-Wahnsinn unter einen Hut zu bekommen, passiert schließlich nicht von allein.

 

melli

Erst einmal Freitagsgeballer

Nachdem jeder seinen Platz eingerichtet hatte, ging es natürlich ziemlich schnell auf unseren Server.

Das erste Anzocken fühlte sich direkt an wie unser gewohntes Freitagsgeballer – nur diesmal saßen fast alle tatsächlich im selben Raum.

Fast.

Denn besonders schön war, dass Pancho von zu Hause aus mitgemacht hat.

Und seine Frau hatte sich richtig Mühe gegeben, damit wenigstens ein bisschen Esports-Factory-Atmosphäre aufkommt. Der heimische Kühlschrank wurde entsprechend mit den typischen Esports-Factory-Utensilien hergerichtet.

Eine richtig coole Idee!

Damit war Pancho zwar nicht körperlich in Osnabrück, aber irgendwie trotzdem mittendrin.

20 Leute bestellen Pizza …

Am Freitagabend kam irgendwann der Moment, an dem selbst der ambitionierteste Gamer feststellen musste:

Von Counter-Strike allein wird man nicht satt.

Also gab es Pizza. Und weil Maybe offenbar schon ahnte, was passiert, wenn 20 hungrige LAN-Teilnehmer gleichzeitig ihre Bestellung aufgeben, hatte sie die Familienpizzeria vorsorglich bereits telefonisch auf unsere Großbestellung vorbereitet.

Wir wollten schließlich Pizza – und nicht dafür sorgen, dass in der Küche plötzlich der Ausnahmezustand ausgerufen wird.

So konnte sich die Pizzeria rechtzeitig auf uns einstellen und am Ende wurden alle satt.

Mission Pizza erfolgreich abgeschlossen.

 

marco setup

DJ Sniffy übernimmt

Für die musikalische Gestaltung des Freitagabends war dann irgendwann Sniffy zuständig.

Und dabei konnten wir eine interessante wissenschaftliche Beobachtung machen:

Alkohol verändert offenbar den Musikgeschmack.

Deutlich.

Von Schlager bis hin zu irgendwelchen Songs, bei denen ein großer Teil von uns vermutlich nicht einmal wusste, was wir da eigentlich gerade hörten, war alles vertreten.

Das Zocken wurde jedenfalls zunehmend lautstark musikalisch begleitet.

Ob das unsere spielerische Leistung verbessert hat, konnte im Nachhinein nicht zweifelsfrei geklärt werden.

Nach diversen Kaltgetränken entschieden sich dann einige Teilnehmer sogar dazu, ungewöhnlich früh schlafen zu gehen.

So gegen …

04:00 Uhr.

Man wird schließlich älter.

 

sniffy

Frühstück mit Überraschungsbeilage

Am Samstagmorgen hatte Maybe das Frühstück organisiert.

Neben saarländischen Köstlichkeiten gab es natürlich Brötchen und ordentliches Rührei.

Für Letzteres war Salino zuständig.

Damit hätte das Frühstück eigentlich problemlos über die Bühne gehen können.

Eigentlich.

Denn dann kam Mythrael.

Er entdeckte offenbar seine bisher unbekannte Leidenschaft für die gehobene Kräuterküche und dekorierte das Rührei kurzerhand mit heimischen Kräutern aus dem Blumenbeet vor der Esports Factory.

Regionaler geht es eigentlich nicht.

Nach einigen Protesten einigten wir uns allerdings darauf, dass die kulinarische Grundregel für zukünftige LAN-Veranstaltungen lautet:

Nicht alles, was draußen wächst, muss aufs Rührei.

Gerry und die 3D-Druck-Abteilung

Ein großes Dankeschön geht auch an Gerry, der offensichtlich beschlossen hatte, seinen 3D-Drucker vor der LAN noch einmal richtig arbeiten zu lassen.

Er brachte für die Teilnehmer jede Menge selbst gedruckte Accessoires mit – darunter Flashbangs, Untersetzer, Handyhalter und eigens angefertigte LAN-2026-Medaillen.

Eine richtig starke Aktion und vor allem eine schöne Erinnerung an das Wochenende.

Einfach mitbringen, verteilen und anderen damit eine Freude machen – genau solche Sachen gehören zu einer LAN dazu.

 

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Es wurde tatsächlich auch ohne Maus und Tastatur gespielt

Natürlich wurde hauptsächlich gezockt.

Aber eben nicht ausschließlich.

Zwischendurch wurde Tischtennis gespielt, gedartet und eine VR-Brille ausprobiert.

Gerade Letzteres hatte einen ganz besonderen Unterhaltungswert.

Denn eine VR-Brille selbst aufzuhaben, ist die eine Sache.

Daneben zu stehen und einem erwachsenen Menschen dabei zuzusehen, wie er mit einer Brille auf dem Kopf auf Dinge reagiert, die für alle anderen im Raum überhaupt nicht existieren, ist noch einmal eine völlig andere Form der Unterhaltung.

Teilweise war das Zuschauen vermutlich lustiger als die eigentliche VR-Anwendung.

 

marcel vr

Samstag: Grill an, Rechner an

Am Samstagabend wurde dann gemeinsam gegrillt.

Und danach?

Natürlich weitergezockt.

Genau darum geht es schließlich bei so einem Wochenende. Gemeinsam spielen, quatschen, lachen, Blödsinn machen, etwas essen, ein Kaltgetränk öffnen – und anschließend wieder feststellen, dass man eigentlich schon vor zwei Stunden ins Bett gehen wollte.

Und irgendwann war plötzlich Sonntag.

 

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Das war die LAN 2026

Am Ende waren es wieder drei Tage, die viel zu schnell vorbei waren.

20 Teilnehmer, jede Menge Counter-Strike, Pizza, Grillen, Musik, 3D-Druck-Geschenke, Tischtennis, Dart, VR, Kräuter-Rührei und vermutlich ein paar Kaltgetränke mehr als ursprünglich geplant.

Aber das Wichtigste an diesem Wochenende lässt sich sowieso nicht in irgendwelchen Statistiken messen.

Man trifft Leute wieder, mit denen man sonst hauptsächlich online Kontakt hat. Man sitzt plötzlich wieder zusammen in einem Raum, erzählt Blödsinn, lacht miteinander und schafft Erinnerungen, über die man bei der nächsten LAN garantiert wieder spricht.

Und deshalb hat sich auch 2026 wieder einmal etwas bestätigt:

Zocken macht nicht einsam. Zocken verbindet.

Danke an JoJo für die Organisation, an Maybe fürs Frühstück und die Pizza-Vorwarnung, an Salino fürs Rührei, an Mythrael für die … botanische Veredelung, an Gerry für die großartigen 3D-Druck-Sachen, an Sniffy für die musikalische Horizonterweiterung und natürlich an alle anderen, die dabei waren.

LAN 2026 – war geil. Bis zum nächsten Mal!